Anders wählen

Nun haben wir ja eigentlich selber genug Wahlen und mit der Bayern-Wahl steht die nächste ja bereits dieses Wochenende an. Doch vollkommen können wir uns auch der Präsidentschaftswahl in den USA nicht verschließen. Immerhin hat der politische Fortgang der Supermacht auch erheblichen Einfluss auf die deutsche Politik.

Wir Deutschen haben unsere Entscheidung bereits frühzeitig getroffen und sind immer noch der Meinung (natürlich mehrheitlich gesehen): Obama soll es werden. Als reinkarnierter JFK wird er uns Frieden und Stabilität und auch Ordnung in das (amerikanische) Finanzsystem bringen. Das ist derzeit so sehr in Unordnung, dass mittlerweile eigentlich gar nicht mehr klar ist, ob die Finanzkrise nicht viel wichtiger ist als der Wahlkampf. Zumindest der andere Kandidat John Mc Cain scheint dieser Ansicht zu sein.

Außerdem ist die Stimmung der Wähler in den USA ohnehin sehr wankelmütig. In den letzten Wochen und Monaten mussten wir immer wieder erfahren, das gerade wieder ein Wechsel in die eine oder andere Richtung bei der Wählergunst eingetreten sein. Damit soll nach Meinung des Spiegel jetzt Schluß sein. Zumindest versucht er nun die aktuellen Umfrageergebnisse täglich in einem Tool zusammenzufassen.

Doch letztlich hilft es wenig, wenn man gar nicht weiß, wie eigentlich in Amerika gewählt wird. Wer bei der Wahl gut aufgepasst hat, wird sich vielleicht noch vage erinnern, dass es irgendwie um Bundesstaaten und nicht um die absolute Zahl von Stimmen geht. Wer es endlich mal wirklich verstehen will und der englischen Sprache mächtig ist, bekommt es in diesem Video sehr anschaulich erklärt:

So gerüstet kann man denn nun den Wahlkampf in Übersee auch als Laie besser verfolgen. Wenn er denn dann wieder weitergeht…

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