Über den Wolken

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat sich seinem Staat den Umbau der Präsidentenmaschine 260 Millionen Euro kosten lassen. Wohlgemerkt nur den Umbau, die immerhin gebrauchte Basismaschine kostete nochmals 50 Millionen Euro. Beim Umbau hat er anscheinend nicht zuletzt auch großen Wert auf den Luxsfaktor gelegt.

Welch eine Hybris, sich auf Kosten anderer ein derart teures Transportmittel zuzulegen, mag man vielleicht denken. Jedoch sieht es in Deutschland auch nicht viel besser aus. Hier wurde kürzlich fast eine ganze Milliarde Euro für die Flugbereitschaft ausgegeben. Dafür gab es auch gleich acht Machinen, die theoretisch auch anders als zum Transport der Kanzlerin und ihrer Spitzenpolitiker verwendet werden könnten. In beiden Zahlen sind natürlich nicht die laufenden Kosten oder die sonstigen Reisekosten enthalten.

Dass Politiker reisen müssen ist klar. Auch dass sie dafür bequem und sicher reisen müssen. Doch ob dafür wirklich 0,2% der gesamten Jahressteuereinnahmen allein für die Anschaffung von Flugzeugen ausgegeben werden muss?

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