Kinderstunde im Comedy-Kabinett

Prinzipiell bin ich sehr dafür, dass junge Menschen genauso in politische Verantwortung gelangen wie ältere, weil Wissen und Kompetenz Qualitäten sind, die einem nicht allein mit dem Alter zufallen. Dass es innerhalb der Piratenpartei einige Kandidaten gibt, die diese Überzeugung widerlegen, liegt in der Natur der Sache, wenn eine neue, weitgehend ungeformte Partei plötzlich zahlreiche Ämter zu vergeben hat.

In der etablierten Politik sind es dagegen Philip Rösler und Kristina Schröder, die es mit ihrer erfrischenden humorvollen Art immer wieder schaffen, die Politik auf Kindergartenniveau herunterzuziehen. Schröder ist dabei aber ganz klar in Führung. Nun hat sie laut SpOn in einem Interview mit der „Zeit“ erklärt:

die Redewendung „der liebe Gott“ sei eigentlich egal, man könne genauso gut auch „das Gott“ sagen.

Wie lustig muss man sein, um so etwas als Mandatsträgerin der CDU zu behaupten. Zudem sagt doch die Bibel bereits ganz klar, dass Gott ein Mann ist.

Auch der Begriff „Neger“ missfällt der Ministerin so sehr, dass sie das Vorkommen der Begriffe „Negerkönig“ oder „Negerbaby“ in Astrid Lindgrens „Pippi Langstrumpf“ gegenüber ihrem eigenen Nachwuchs beim Vorlesen zensiert.

Ich glaube, die Ministerin sollte statt gegen Worte zu kämpfen sich einmal mit Inhalten auseinandersetzen. Am besten ganz alleine zuhause. Obwohl Politik dann weniger komisch wäre – aber in diesem Fall wäre es auch besser so.

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