Eine gute Idee und eine schlechte

Die taz schafft es innerhalb eines Artikels mir gleich zwei Gedanken zu präsentieren.

Die gute Idee: Einkommen an Mitarbeitereinkommen koppeln

Im Artikel wird von nicht ganz unkonkreten Plänen in der Schweiz berichtet, das Gehalt von Managern so zu deckeln, dass sie maximal 12-mal mehr verdienen als der Mitarbeiter mit dem geringsten Einkommen. Gerade unter dem Blick der sozialen Verantwortung, die man von Unternehmen allgemein einfordert, aber selten abverlangt, wäre das mal ein wirklich greifbarer und praktikabeler Schritt.

Die schlechte Idee: Gender-Speak

Unangenehm fällt auf, dass die taz zugleich versucht, die absolut alberne Geschlechter.gerechte Sprache zu verwenden. So ist zum Beispiel von „PolitikerInnen“ zu lesen und es gibt Sätze wie „
Die ursprünglich von den eidgenössischen Jungsozialisten lancierte Initiative fordert eine Verfassungsbestimmung, wonach künftig kein Unternehmenschef pro Monat mehr Gehalt, Bonizahlungen, Aktienanteile oder andere geldwerte Leistungen erhalten soll, als seinE MitarbeiterIn mit dem niedrigsten Lohn pro Jahr erhält.“ – Was sich gleich selbst ad absurdum führt und die Vermutung nahelegt, dass Jungsozialisten und Unternehmenschefs stets männlichen Geschlechts sind.

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