Investition in die Zukunft

Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass die genannten Vorwürfe gegen durchgängig alle Alten- und Pflegeheime gerechtfertigt sind; wissen tue ich es jedoch nicht. Und damit liege ich vermutlich im Trend, denn obwohl die Bevölkerungsstruktur der Bundesrepublik einen sehr hohen Prozentsatz alter und sehr alter Menschen ausweist, begegnen einem im Alltag doch vergleichsweise wenige von ihnen. Sicherlich werden nicht wenige davon ihre letzten Tage in einem Heim verbringen. Eine Vorstellung, die man zumeist gerne verdrängt, weil man davon nicht betroffen ist und die einem Angst einjagt, weil man noch nicht betroffen ist. Zumindest ist eine frühzeitige Beschäftigung mit den Zuständen in Altersheimen für die meisten wohl eine Investition in die eigene Zukunft.

Dass es dazu anscheinend die Doktorarbeit einer 27-jährigen Jurastudentin brauchte, um die Sachlage für eine Überprüfung durch eine Verfassungsbeschwerde vorzubereiten, ist dabei eine interessante Randnotiz.

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