Wahlwochen

Mittlerweile wird es immer schwerer, tatsächliche Politikervorstöße von Zeitungsenten zu unterscheiden. So fordert die SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi zukünftig angeblich Wahlwochen statt der bisherigen Wahltage. Dies solle dazu beitragen, die Wahlbeteiligung zu erhöhen, weil nicht alle Nichtwähler aus Politikverdrossenheit, sondern auch aus einer „gewissen Bequemlichkeit“ am Wahltag zuhause blieben.

Abgesehen von den zahlreichen Nachteilen, die diesen Vorschlag unsinnig machen, zeigt er mehr denn je die Entwertung der Politik, die anscheinend langsam auch bei Politikern zu einer gewissen Politikverdrossenheit führt. Also noch einmal kurz gesagt für Frau Fahimi: „keine Zeit, heißt keine Lust“ – eine gute Politik könnte das Problem lösen, Sonderverkäufe und Rabattaktionen eher nicht.

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