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Irgendwie hat Friedrich ja recht

„Blogger sollen mit ‚offenem Visier‘ argumentieren“ bemerkte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich als seine persönliche Erkenntnis nach den Attentaten in Norwegen. Und damit hat er in meinen Augen auch prinzipiell Recht. Dumm nur, dass er dabei wieder offene Türen einrennt und wieder einmal die Polemik des „rechtsfreien Raums“ bemüht. Insofern zeigt sich wieder, dass, wenn zwei das gleiche sagen, aber etwas anderes meinen, dann ist einer meist ahnungslos. Recht haben und Bescheid wissen sind also zwei unterschiedliche Dinge, Herr Noch-Innenminister. Trotzdem hat Friedrich auch Recht mit seiner Anmerkung zur Sarrazin-Debatte: „Die Sarrazin-Debatte hat gezeigt, dass es zum Thema Islam eine Stimmung und...

Wohin des Bloggens?

Bislang habe ich die zahlreichen Diskussionen über den Wert und die Zukunft des Bloggens eher halbherzig verfolgt, insbesondere wenn es um das Kräftemessen mit dem bisherigen „etablierten“ Journalismus ging. Letztmalig zu Beginn meiner Gelegenheitsbloggerei habe ich mir hierzu überhaupt selbst Gedanken gemacht. Mit dem Satz „Zu gutem Journalismus gehört nicht nur das Verfassen flotter Texte, sondern auch eine umfassende, aufwändige und meist sehr teure Recherche, die sich nicht in der Benutzung der Suchmaschine Google erschöpft.“, über den ich bei Julia Seeliger gestolpert bin (Link nicht mehr gefunden), ist, denke ich, die bisherige Aufgabenteilung recht gut dargestellt. Die Aufgabe der meist...