Markiert: Kristina Schröder

Alles für die Familie

Nun hat Kristina Schröder wieder einmal eine mit immensen Kosten verbundene und zugleich uneffektive Familienpolitik bescheinigt bekommen. Sicherlich wird sie dabei auch eine Menge Altlasten von ihren Vorgängern geerbt. Doch Handlungsbedarf sieht Frau Schröder nicht – fast im Gegenteil dazu konstatiert sie eine prinzipielle Handlungsunfähig der Politik, indem sie salopp behauptet: „Ich bin sehr skeptisch, dass man Fertilität mit politischen Maßnahmen steuern kann“. Damit stellt sie nicht nur ihre eigene Tätigkeit in Frage, sondern zugleich auch noch einen großen Teil der Daseinsberechtigung ihres ganzen Ministeriums. Eine Einsicht, bei der man zumindest auf die Selbstabschaffung eines der grundlegenden Übel für die...

Ein schlechter Tag für die Frauenquote

Angeblich will Kristina Schröder nächstes Jahr nicht mehr Ministerin werden und Ursula von der Leyen sieht sich Rücktrittsforderungen ausgesetzt. Zwei solch gute Meldungen an einem Tag machen da ja zunächst misstrauisch, aber es scheint so als wäre die Frauenquote kein wirkliches Erfolgsthema. Damit die aber wieder stimmt, könnte ich mir vorstellen, auf Philipp Rösler und Hans-Peter Friedrich zu verzichten. Insofern ist die Quote in diesem Fall dann doch gar nicht so verkehrt gewesen. Auf Guido Westerwelle als Dreingabe könnte man sich vermutlich auch rasch einigen.

Nichts reimt sich auf Schröder

Kristina Schröder hat jetzt die Kritik an der Familienpolitik mit den Worten „Ich betrachte Familienpolitik nicht wie ein Investmentbanker mit dem Ziel der Profit-Maximierung“ „verteidigt“. Mt anderen Worten: Familienpolitik macht man einfach, man kann doch schon aus ethischen Gründen nicht verlangen, dass sie einen Nutzen hat. Irgendwie brauchen wir Neuwahlen…

Kinderstunde im Comedy-Kabinett

Prinzipiell bin ich sehr dafür, dass junge Menschen genauso in politische Verantwortung gelangen wie ältere, weil Wissen und Kompetenz Qualitäten sind, die einem nicht allein mit dem Alter zufallen. Dass es innerhalb der Piratenpartei einige Kandidaten gibt, die diese Überzeugung widerlegen, liegt in der Natur der Sache, wenn eine neue, weitgehend ungeformte Partei plötzlich zahlreiche Ämter zu vergeben hat. In der etablierten Politik sind es dagegen Philip Rösler und Kristina Schröder, die es mit ihrer erfrischenden humorvollen Art immer wieder schaffen, die Politik auf Kindergartenniveau herunterzuziehen. Schröder ist dabei aber ganz klar in Führung. Nun hat sie laut SpOn in...