Markiert: Steuern

Erbschaftssteuer erhöhen

Im letzten Armutsbericht wurde eine weiter steigende Ungleichheit zwischen armen und reichen Bevölkerungsschichten festgestellt. Ich halte diese Ungleichheit in der Stärke ihrer Ausprägung für ungerecht und langfristig sogar für gefährlich. In jeden Fall verringert allein das Vorhandensein einer solchen Ungerechtigkeit das Wohlbefinden und den Zusammenhalt der Gesamtbevölkerung, völlig unabhängig von den zahlreichen Einzelschicksalen. Reichensteuer? Zur Lösung des Problems wird häufig die Einführung einer „Reichensteuer“ gefordert. Ich halte eine solche pauschale Steuer jedoch ebenfalls für ungerecht, da sie nicht berücksichtigt, auf welche Weise Reichtum erworben worden ist. Insofern kann man den reflexartigen Neidvorwürfen und „Leistung muss sich auch lohnen“-Argumentationen der Reichen...

100 Prozent Reichensteuer

Ich hatte ja zuerst gedacht, dass die neue Führung der Linken ein guter Anfang für die Partei sein könnte, ihre internen und programmatischen Probleme in den Griff zu bekommen. Aber anscheinend wird es mit Katja Kipping nur noch schlimmer. Laut FAZ fordert Kipping einen Steuersatz von 100% auf Einkommen von mehr als 40000 Euro im Monat und begründet das wie folgt: „Ab 40.000 Euro im Monat gibt es kein Mehr an Lebensgenuss. Wenn es dann noch Einkommenszuwächse gibt, fließen sie in die Beeinflussung von politischen Entscheidungen durch Bestechung – oder in zerstörerische Finanzspekulationen.“ Leider läßt Frau Kipping uns über die...

55,5 Milliarden

Selbst mir, der ich zur Zeit nicht recht zum Schreiben größerer Artikel komme, war es zu billig, eine Rechnung dazu aufzumachen, was man mit diesem Geld alles anfangen können. Die FAZ hingegen ist sich nicht zu schade dafür… 55,5 Milliarden bleibt trotzdem ein Schlag ins Gesicht.  Unsere Banker (also die die wissen wo es langgeht und sich verbitten, dass ihnen jemand reinredet) – wie würde fefe wohl sagen? Die Besten der Besten der Besten, Sir !!!

Rekritik: Recht auf Eigentum

Manchmal finde ich im Internet Artikel, bei denen ich versucht bin, einen Kommentar zu schreiben, aber bald merke, dass die Antwort möglicherweise zu lang werden könnte und vielleicht eher einen eigenen Artikel rechtfertigt. Dieses will ich bei Bedarf unter der Überschrift “Rekritik” tun. Eigentlich habe ich in Erinnerung, dass ich die meisten Beiträge vom Filterblog prinzipiell als vernünftig ansehe, wenn auch nicht immer notwendig teile. Doch dessen „Kurzer Gedankengang zum Recht auf Eigentum (Link nicht mehr gefunden)“ ist wahrlich etwas kurz geraten. Indem er das Eigentumsrecht als besonders wichtige Voraussetzung für wirtschaftliche Teilhabe und als Mittel zur Ausübung der Meinungsfreiheit...