Markiert: Wolfgang Münchau

Spon-Kolumne: Aufstieg der Rechtspopulisten

Wenn ich die Kommentare und die Kolumnenliste bei SpOn richtig verstehe, hat Wolfgang Münchau als Spiegel Kolumnist abgedankt. So richtig traurig bin ich darüber vermutlich nicht, weil Münchau in meinen Augen so viel Unsinniges geschrieben hat, dass es mir nach einer Weile nicht einmal mehr Spaß machte, seine Kolumnenbeiträge zu hinterfragen. Allerdings meine ich mich dennoch grob zu erinnern, dass Münchau in der letzten Zeit auf gar nicht so einem schlechten Weg gewesen ist und zumindest einmal damit begonnen hatte, die EZB-Politik kritisch unter die Lupe zu nehmen. Nun gibt es anscheinend einen neuen Kolumnisten namens Thomas Fricke. Dem Titel...

Münchhausen-Politik

Ich weiß nicht, ob ich das Wortspiel mit Wolfgang Münchau und dem Baron von Münchhausen schon einmal gemacht habe, aber diesmal scheint es mir doch angebracht: die europäische Wirtschaft solle sich denn nun endlich mal am eigenen Schopfe packen und sich selbst aus dem Sumpf der Wirtschaftskrise ziehen. Bei derartiger Wirtschaftspolitik bleibe ich dabei, dass es einfacher ist, wenn jeder Europäer sich künftig einfach selbst sein Geld malen würde. Das wäre viel unmittelbarer und würde Krise, Armut und Deflation effektiv bekämpfen. Aber vermutlich wird nicht einmal das ausreichen, da wir ja auch noch ein „volkswirtschaftliches Nachfrageproblem“ haben. Die Menschen würden...

Wenn die Wirtschaft so rund wie ein Fussball wäre

Auf der passiven Suche nach der Antwort auf die Frage, wie groß der Einfluss des Weltmeister-Titels auf unsere Wirtschaft ist, bin ich wieder mal bei Wolfgang Münchau gelandet. Zuerst dachte ich, der Münchau hätte sich gewandelt und schreibt plötzlich nur noch Vernünftiges. Etwas verzwurbelt und mit Vergleichen die noch stärker hinken als Bastian Schweinsteiger nach dem Schlusspfiff, kam er nämlich darauf, dass die Wirtschaft doch verdammt instabil sei. Hoppla, sollte er jetzt tatsächlich das naheliegende tun und nach mehr Regulierung eines außer Kontrolle geratenen Masters-of-the-Universe- Finanzsystems rufen? Nein, so ganz habe ich den Bogen nicht verstanden, auch in der Wiederholung...

Münchau, Müller & Co

Nachdem ich mich sehr genervt über die Beiträge von Münchau, Müller und anderen SPoN-Kommentatoren geäußert habe, musste ich in letzter Zeit davon teilweise wieder Rückzieher machen. Nicht nur, dass ich bei Wolfgang Münchau plötzlich ein Licht am Horizont gesehen habe, auch Jan Fleischhauer musste ich plötzlich zumindest teilweise zustimmen. Und nun schreibt plötzlich auch Henrik Müller einen Artikel, dem ich fast vollständig zustimmen kann, in dem er die expansive Geldpolitik für Ihre Nutzlosigkeit anprangert. Woher der Meinungsumschwung kommt, ist mir nicht ganz klar. Haben die genannten Autoren plötzlich einmal die Lage überdacht und sind endlich zu einer Einsicht gekommen, hat...