Markiert: Zinsen

Anlage-Tipp

Da seit einigen Jahren der Zinssatz dauerhaft niedrig und der Strompreis dauerhaft hoch zu sein scheint, bietet sich für den einen oder anderen Hausbesitzer vielleicht ein eigenes Blockheizkraftwerk als Alternative an. Im Großen und Ganzen eine Investition über die man zumindest einmal nachdenken kann.   Off-Topic: Lustige Wortspiel-Titel sollte Spiegel online dagegen noch üben, eventuell könnte ich mich da ja mal für einen Volontärsposten andienen… (Mein Titel ist auch ein kleines Wortspiel, früher nannte man so etwas glaube ich ein „Teekesselchen“ und mit „Kesselchen“ könnte man auch ein Meta-Teekesselchen… naja der Weg zur Wortspielhölle ist eine vierspurige Autobahn)

Armes Deutschland

Angeblich 67,60 Euro pro Kopf beträgt der „Zinsverlust“ der deutschen Sparer durch die Finanzkrise. Dies ergibt angeblich eine Studie der Allianz. Gemeint ist damit vermutlich die Mindereinnahme durch Zinserträge wegen der geringen Zinssätze, die sich insbesondere aufgrund des Krisenmanagements der EZB massiv gesenkt haben. Die Maßnahmen der EZB wie etwa die Senkung des Leitzinses führen also zu einer geringeren Verzinsung von Sparguthaben und so zu geringen Einnahmen der Sparer. Auf diese Weise zahlen Sparer zu einem großen Teil für die Finanzkrise und die Maßnahmen diese zu bekämpfen. Dabei halte ich die Zahlen der Allianz für äußerst irreführend, da sich die...

Blaues Buch aus Brüssel

Sieht so aus, als hätte die EU-Kommission langsam genug davon, die Banken durch Niedrigzinspolitik zu subventionieren, denn die geben das Geld dann ohnehin kaum an die Wirtschaft weiter. Stattdessen sind lediglich die Sparer wütend auf die EU. Nun prüft die Kommission darum ein Gesetz eines „Blauen Sparbuchs“, das private Gelder mit besonderen Sicherheiten und Garantiezinsen locken soll, um sie dann direkt an den Mittelstand zu verleihen. Dass die Banken sauer darauf reagieren, nehme ich mal als gutes Zeichen.

Zinsgrenzen unter Beschuss

Bei einer Meinungsbildung kann es immer auch hilfreich sein, eine Gegenmeinung zu lesen. Da ich persönlich die Einführung einer Zinsgrenze durch die EZB für fatal halte, möchte ich als alternative Meinung den Artikel von Jens Berger zu der Frage verlinken. Dieser Artikel zeigt meines Erachtens auch deutlich, dass die Gegensätze zwischen „Rettungsbefürwortern“ und „Rettungsgegnern“, wenn man sie denn vereinfacht so nennen will, unüberbrückbar erscheinen. Was zumindest auch zu erwarten war, da „ein bisschen retten“ anscheinend nicht gut funktioniert. Aus meiner Sicht enthält der Artikel von Jens Berger ein paar grundlegende Fehler, die mir aus meiner Position heraus als haarsträubend erscheinen....