Unbestechlich gut

Irgendwie finde ich meinen Vorschlag zu einer Parteispendenregelung immer notwendiger. Die taz schreibt jetzt in ihrer Online-Ausgabe:

„Die Förderung der erneuerbaren Energien ist ein gesellschaftlich notwendiges, sinnvolles und richtiges Ziel“, sagt die Bundesgeschäftsführerin der Grünen zu den Vorwürfen, auch ihre Partei schrecke vor der Annahme von Spenden nicht zurück, die im Zusammenhang mit politischen Entscheidungen stünden.

Nun glaube ich den Grünen sogar zu einem gewissen Teil, dass sie den Ausbau der alternativen Energien auch ohne die Spenden aus der Solar- und der Windbranche forciert hätten. Doch stellt sich natürlich die Frage ist es eine Unterstützung der unabhängigen Arbeit gewesen oder doch die Ermutigung noch einen Schritt weiter zu gehen?

Nein, die Frage stellt sich eigentlich gar nicht, denn die Grünen wissen, was gesellschaftlich notwendig, sinnvoll und richtig ist. Und stehen damit natürlich über Moral, Anstand und Bestechlichkeitsvorwürfen. Warum haben sie das nicht schon vor der Wahl gesagt, dann hätte ich sie vielleicht auch gewählt. Endlich hätte ich die Partei gefunden, die alles richtig macht. Doch von jetzt an kann ich sie ja immer weiter wählen zumindest, bis man endlich Firmen direkt wählen kann.

Nachtrag (23.01):

Möglicherweise hat sich die FDP nicht nur mit der Hotelbranche arangiert. Diesmal haben sie es also endlich richtig gemacht. Also nur noch mal zum Mitschreiben für die anderen Parteien: Hotels = böse, Solarenergie = gut.

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