NSA boykottieren

Ich frage mich, ob es nicht zumindest einen kleinen wirtschaftlichen Hebel gegen die Spionage der NSA gibt. Abgesehen davon, dass man weiterhin keine Produkte aus den USA und ihrer Schnüffel-Verbündeten (insbesondere England, Australien, Kanada und Neuseeland) kaufen muss und auch Reisen in derartige Länder vermeiden kann – und es schon allein aus Selbstachtung auch tun sollte, kann man außerdem auch mal anfangen, die Schnüffelobjekte der NSA zu blockieren.

Aktuell wären das Handies, die von der NSA täglich milliardenfach und deckend überwacht werden. Die kann man auch ausschalten oder sich gar überlegen, ob man so einen Taschenspion wirklich benötigt. Wenn die Zahl der Handyverträge oder der mit ihnen getätigten Telefonate merklich zurückgehen, wird das eventuell ja die Mobilfunkbetreiber auf den Plan rufen, sich gegen die NSA-Praktiken zur Wehr zur setzen und die eigenen Daten mal verschlüsselt zu senden. Bei der Ignoranz der meisten Menschen gegenüber solchen Boykott-Maßnahmen, wird sich ein solcher Effekt zwar vermutlich leider nicht einstellen. Aber man kann ja immerhin selber diesen Schritt gehen – eben auch wieder: aus Selbstachtung.

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