Wenn die Wirtschaft so rund wie ein Fussball wäre

Auf der passiven Suche nach der Antwort auf die Frage, wie groß der Einfluss des Weltmeister-Titels auf unsere Wirtschaft ist, bin ich wieder mal bei Wolfgang Münchau gelandet. Zuerst dachte ich, der Münchau hätte sich gewandelt und schreibt plötzlich nur noch Vernünftiges. Etwas verzwurbelt und mit Vergleichen die noch stärker hinken als Bastian Schweinsteiger nach dem Schlusspfiff, kam er nämlich darauf, dass die Wirtschaft doch verdammt instabil sei. Hoppla, sollte er jetzt tatsächlich das naheliegende tun und nach mehr Regulierung eines außer Kontrolle geratenen Masters-of-the-Universe- Finanzsystems rufen? Nein, so ganz habe ich den Bogen nicht verstanden, auch in der Wiederholung nicht, aber irgendwie ist der Ball scheinbar wieder im Strafraum der Staaten gelandet, deren Versuche der Konsolidierung die Instabilität im Finanzsystem noch verstärken.

Um bei den ganzen Fussballvergleichen zu bleiben, klingt Wirtschaft für mich wie ein Fussballspiel, bei dem man einfach kurzerhand alle Regeln überbord geworfen hat und sich dann wundert, dass die USA Weltmeister werden – im Finale gegen Großbritanien. Immerhin gibt es im Artikel auch einen Link zu einem Artikel darüber, wie die Weltmeisterschaft eine Volkswirtschaft beeinflusst.

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