Stochern im Nebel

Das Problem der großen Wirtschaftstheorien ist immer, dass sie nur Theorien sind und die Wirklichkeit viel komplexer. Schlimmer noch: die Theorien der sogenannten Wirtschaftswissenschaftler führen zumeist dazu, dass die Theorien der guten deutschen Hausfrau, welche sich zumindest nachvollziehbar erklären lassen, allesamt auf den Kopf gestellt und für nichtig erklärt werden.

Wirtschaftswissenschaft und Aktiengeschäfte sind in meinen Augen immer entweder Insider- und Klientelgeschäfte und damit Betrug oder reines Casino. Da unter der Vielzahl der Theorien jedoch auch immer eine darunter ist, die sich für einen konkreten Fall gerade als richtig erweist, scheint es dann im Rückblick immer so zu sein, als würden die Wirtschaftswissenschaften irgendwas erklären. Leider scheint die EZB unter der Führung von Mario Draghi gerade auf eine der falschen Theorien zu setzen. Erstaunlich dabei, dass selbst Henrik Müller das auch so zu sehen scheint. Wobei ich persönlich glaube, dass die EZB unter Draghi eine reine Klientelpolitik betreibt, bei der es einzelne definierte Gewinner geben soll, was mit dem Rest der verfolgten „Theorie“ ist, ist dabei egal – denn über richtig und falsch entscheidet ja ohnehin die Realität und nie die Theorie.

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